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meinglaube.at :: Diskussion Glaube und Religion - Darwins Evolutionstheorie auf dem Prüfstand - kurios oder gefährlich?

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meinglaube.at :: Diskussion Glaube und Religion / Allgemeine Glaubensfragen / Darwins Evolutionstheorie auf dem Prüfstand - kurios oder gefährlich?
Autor Mitteilung
grojoh
Admin

Gesendet: 9 Mai 2005 10:56:38


Ich habe grad auf orf.at einen Artikel über eine Prüfung der Evolutionstheorie Darwins im US-Bundesstaat Kansas gelesen: http://science.orf.at/science/news/135279

Die örtliche Schulbehörde überlegt den Lehrplan so zu ändern, dass in Zukunft das "Intelligent Design" gelehrt wird - sprich: Der Mensch wurde durch eine höhere Kraft gezielt geschaffen und stammt nicht vom Affen ab.

Meiner Meinung nach wäre das ein sehr gefährlicher religiös-fanatischer Schritt. Gerade in diesen Tagen, wo dem Ende des Nationalsozialismus gedacht wird, sollte man darüber diskutieren, ob es richtig ist wieder eine solche Herrenmenschen-Theorie zu lehren... der Mensch stehe über dem Rest der Schöpfung.

Grojoh

Gast


Gesendet: 10 Mai 2005 11:32:03


??? bist Du Christ oder wasis? Die Genesis ist unvereinbar mit der darwinistischen Irrlehre! Was steht denn in der Bibel? Nach seinem Ebenbild erschuf Gott den Menschen, alle Natur ist ihm unterworfen. Evolution ist ein dummes, unwissenschaftliches Dogma. Es ist weder mit dem Entwicklungs- noch dem Artbegriff sinnvoll vereinbar. Der Mensch ist kein Vieh und er stammt auch nicht von ihm. Wenn der Aff das Potential hätte zum Menschen, dann wär er ja selbst einer. Denn das, was ein Wesen ist, dazu entwickelt es sich. Diesen logischen Grundsatz will Evolution auf den Kopf stellen und das ist Nonsense. Vielmehr geht aus der Fülle des göttlichen Wesens, das der Mensch verkörpert die ganze Artenvielfalt der Natur hervor. Er ist die universelle Spezies die von Gott zeugt. So entspricht es auch der Lehre der Bibel. Daß Du das in Frage stellst spricht nicht gerade für Deinen Glauben.

grojoh
Admin

Gesendet: 11 Mai 2005 20:12:00


Und genau wie du über die Schöpfung schreibst ("Wenn der Aff das Potential hätte zum Menschen, dann wär er ja selbst einer."), spricht wiederum nicht gerade für Deinen Glauben und der Demut vor der Schöpfung, aber darauf möchte ich mich nicht einlassen.

Die Evolutionstheorie lässt sich meiner Meinung nach sehr wohl mit der Bibel vereinbaren, denn auch die Bibel wortwörtlich zu nehmen ist sehr fanatisch. Doch wenn das für dich das Kriterium dafür ist, wie gläubig man ist, dann kann ich leider deinen Glauben nicht sehr teilen und nur sagen, dass ich nicht an einen schreckensverbreitenden Gott glaube, der am Ende der Zeit apokalyptische Reiter die Menschen ermorden lässt.

Das Großartige ist der Freie Wille, den Gott seiner Schöpfung gegeben hat - und daraus resultiert auch die freie Entwicklung dieser Schöpfung ... und all seiner Arten. Auch der Mensch war nicht und wird nicht ewig auf dieser Erde sein... und sie vielleicht sogar selbst zerstören, und deshalb sollte man meiner Meinung nach sehr vorsichtig sein, wenn man sich selbst vor Gott als etwas Besseres fühlt, als andere Lebewesen.

Grojoh

Gast


Gesendet: 21 Feb 2006 01:43:07


Glauben mit Kopf und Herz.



NICHT Glauben durch auswendiglernen und aufzwingen.
Es gibt denke ich wichtigere Dinge die man aus der Bibel lernen kann, als wie wir entstanden sind. Wir werden das eh nicht verstehen können. Wie könnte das auch ein einfacher Mensch.

Wichtiger ist das Vertrauen auf Gott, und die Weise wie man sein Leben gestaltet.

Aber sich gedanken zu machen ist nichts schlechtes.

Es ist sogar wichtig, nur so kann man darin wachsen.

Bin auch selbst auf der Suche wie man die Evolutionstheorie mit der Bibel verbinden kann. Ich denke das alles zusammenhängt, und wir es nur nicht begreifen können.

Es wäre schade wenn keine weiteren Beiträge mehr kommen würden :-)




[/u][u][u][/u]

Gast


Gesendet: 21 Feb 2006 01:59:41


Die jüdisch-christliche Tradition befasst sich mit Lebensfragen. Sie überliefert Antworten früherer Generationen. Deren Schöpfungsgeschichten sagen, die Welt sei aus der Liebe Gottes hervorgegangen. Alles, was geschieht, habe eine hintergründige Bedeutung, also einen Sinn. Die Fragen von Glaube und Naturwissenschaft sind so unterschiedlich, dass sich ihre Antworten nicht wirklich widersprechen können.

Mag. Boehm


Gesendet: 25 Mar 2006 19:49:55


Die Evolutionstheorie lässt sich ebenso wenig mit einem religiösen Weltbild verbinden wie die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung. Bestätigt ist: es gibt keinen wie auch immer gearteten Gott und es gibt kein wie auch immer geartetes Leben nach dem Tod. Da braucht sich keiner irgendwelchen Illusionen hinzugeben. Soll ich jetzt all die bekannten Namen von bedeutenden Atheisten aufzählen, die es immer schon gewusst haben? Sigmund Freud, E.T.A Hoffmann, Feuerbach, Karl Marx, Arthur Miller, Pierre Boulez, Jean Luc Godard, Ingmar Bergmann, David Cronenberg, Noam Chomsky, Stanislaw Lem, Salman Rushdie, John Irving, Gene Wilder, Stephen Hawking, Bob Geldof, Bill Gates, Marlon Brando, Woody Allen, Jack Nicholson, Jodie Foster, Michail Gorbatschow, Jean-Paul Sartre, Simon Wiesenthal, Jörg Mauthe, Alan Cumming, Gerd Bacher ... sie alle kamen und kommen auch ohne Religion wunderbar durchs Leben. Ich weiß nicht, weshalb sich Menschen nicht mit der Einmaligkeit ihres zeitlich begrenzden Lebens abfinden können? Natürlich wurde der Mensch nicht von einem Gott geschaffen, weil es einen solchen gar nicht gibt! Genauso wie es nie die "Auferstehung" gegeben hat! Um das zu kapieren, bedarf es wirklich nicht viel!
LG
Mag. Boehm

Gast


Gesendet: 29 Mai 2006 19:00:12


Stimmt!Die Evolutionstheorie lässt sich nicht mit der Bibel vereinen,aber alles andere,das du geschrieben hast ist absoluter Schwachsinn !Selbst Darwin hat dies auf seinem Sterbebett erkannt!Wie kannst du es wagen zu behaupten,dass es "bestätigt"sei,dass GOTT nicht existiert???Es gibt überhaupt keinen Beweis dafür,dass es keinen GOTT gibt!Es ist sogar überaus wahrscheinlich,dass er existiert!Die Wahrscheinlichkeit dieser Evolutionstheorie ist sowieso gleich null,was auch 500 der renommiertesten Wissenschaftler der USA erkannt haben und das mit ihrem Namen besiegelten!Der einzige Grund dafür,dass diese Irrlehre noch nicht zurück genommen wurde,ist der Stolz der Menschen!Jahrhunderte lang wurde von Seiten der Wissenschaft behauptet,der Mensch stamme vom Affen ab.Welch eine Schande nun eingestehen zu müssen,dass dem nicht so ist!Dies wäre ein Skandal und würde die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft auch in allen anderen Bereichen in Frage stellen!Ausserdem,wie sollen aus Schuppen Federn entstehen und wo kommen deiner Meinung nach die Bakterien her,aus denen alles entstanden sein soll??Es gibt so viele Dinge,die bei der Evolutionstheorie unklar sind,fehlen und,um einmal das Thema Logik an zu sprechen, noch dazu vollkommen unlogisch sind!Du solltest dich mit diesem Thema vielleicht etwas besser befassen und dir erst dann eine Meinung bilden und nicht einfach die Meinung anderer Leute kopieren!
Wenn du's nicht tust,den Teufel wird's freuen!!!Er versucht alles,um dich von GOTT fern zu halten,bis es eines Tages zu spät ist!
Was all die Menschen betrifft,die du aufgezählt hast,so mögen sie vielleicht ganz gut im Leben zurecht gekommen sein,ihre Belohnung wird allerdings die ewige Trennung von GOTT sein.Die ewige Trennung von Liebe,wahrer Geborgenheit und vielen weiteren Dinge.Sie werden ewig leiden ,bei vollem Bewustsein und im Himmel wird man nicht einmal von ihnen sprechen!Empfindest du das als zu hart??Das ist die Wahrheit oft!
Aber GOTT gibt uns doch die Chance,dank unseres freien Willens,Ihn an zu nehmen!Wenn wir uns hier auf Erden jedoch gegen JESUS entscheiden,wieso sollte Er sich dann beim letzten Gericht für uns entscheiden??Denk'mal darüber nach und gib GOTT eine Chance in deinem Leben.Lies die Bibel,lerne Ihn wirklich kennen,öffne dein Herz!
Wenn du Ihn dann immernoch ablehnst,hindert dich doch nichts daran!
Smile,JESUS loves YOU!!!

Gast


Gesendet: 29 Mai 2006 19:19:41


Wieso sträubst du dich so gegen die Vorstellung einen dich liebenden Schöpfer zu haben??Falls du enttäuscht wurdest:Es ist nicht GOTT,der weh tut und verletzt,sondern Satan!
JESUS ist für die Menschen,die an Ihn glauben wollen am Kreuz qualvoll gestorben und das,als sie noch seine Feinde waren.So sehr liebt Er uns!!
Zudem möchte Er nicht einfach unser HERR,sondern unser bester Freund sein.Hier ist ein Gedicht für dich:

Du bist wer du bist,aus gutem Grund.
Du bist Teil eines einzigartigen Plans.
Du hast ein wertvolles,einmaliges Design.
Du bist GOTTes ganz besonderer Mensch.

Dein Aussehen hat einen guten Grund.
Unser GOTT macht keine Fehler.
Er hat dich geschaffen im Mutterleib.
Du bist genauso,wie er dich haben wollte.

Die Eltern,die du hattest,waren jene,die er wählte.
Und auch,wenn du es nicht verstehst,
Sie waren passend,um GOTTes Plan für dich zu erfüllen,
Und sie tragen das Zeichen des Meisters.

Dein Schicksal,welches du erlitten hast,war nicht leicht.
Und GOTT hat Tränen über deine Schmerzen vergossen.
Aber er liess es zu,um dein Herz zu formen,
Sodass du in seiner Ebenbildlichkeit wachsen konntest.

Du bist,wer du bist,aus gutem Grund.
Du bist geschaffen von der Hand unseres Meisters.
Du bist,wer du bist,geliebt,
Denn es gibt einen GOTT.


Ist das nicht wundervoll?Ich werde für dich beten!

Gast
registriert

Gesendet: 24 Aug 2007 14:51:32


Verehrte weitere Gäste! Eine bestimmte naturwissenschaftliche Theorie soll Theorie bleiben dürfen, so lange dieselbe zur Erklärung naturwissenschaftlicher Fragestellungen fit ist - eine bestimmte Poesie aus de

Gast
registriert

Gesendet: 24 Aug 2007 15:27:14


eine bestimmte Poesie aus der Antike soll Poesie bleiben dürfen, so lange diesselbe zum Verstehen kulturgeschichtlicher, textlicher und existentieller Fragestellungen fit ist. Im hier diskutierten Fall kommt GOTT wohl nur im Beispiel mit den antiken poetischen Texten ins Spiel, aber das Konstrukt "Entstehung von Dingen in einer Zeitreihe" kann sowohl in einer naturwissenschaftlichen Theorie als auch für das Verstehen einer biblischen Erzählung (bzw. eines biblischen Hymnus) in Abhängigkeit zur jeweiligen FRAGESTELLUNG mit guten Gründen bedeutungstragend sein - der Begriff "GLAUBE" ist sowohl bezüglich Erklärungskraft von Theorien als auch in der persönlichen Religion sinnvoll einsetzbar, wenn im erst genannten Beispiel Wahrscheinlichkeit, Objektivierbarkeit und Ausprobierbarkeit ins Spiel kommt, im zweiten Beispiel jedoch Geschmacksurteile, Einstellungen, Subjektivität und ein den Rest der Menschheit nicht zum Ärgernis werdendes Quäntchen kulturspezifischer Certismus im Diskurs ausschlaggebend werden darf.

PhS
registriert

Gesendet: 10 Sep 2007 14:44:16 ° Bearbeitet von: PhS


1. Einigen Beiträgen weiter oben zu urteilen sehen Sie Zitate oder Meinungen als Argumente an, ich hoffe, Ihnen ist schon klar, dass sie dies keineswegs darstellen.

2. Darwinismus ist meiner Ansicht nach wirklich nicht mit der Bibel vereinbar, wenn man sie nur als Symbol nimmt und behauptet, man dürfe es alles nicht ganz so glauben, wie es da wortwörtlich steht entsteht das Problem, dass niemand jetzt eine Ahnung hat, was denn der Bibel nach richtig ist, man kann sie nun auslegen, wie man will. Deshalb sollte man die Bibel entweder wortwörtlich nehmen oder sich von ihr verabschieden.

3. Ich kann mich nicht erinnern, irgendwelche Argumente gegen die Evolution gehört zu haben, damit wir diese Diskussion zu einem Ende bringen können, wäre das aber dringend notwendig. Also bitte ich alle gläubigen Christen hier (und natürlich auch alle anderen, die Argumente vorzuweisen haben): posten Sie sie hier rein, wenn es geht bitte immer nur eins nach dem anderen, ansonsten kommt man mit dem Widerlegen nicht nach.

PhD
registriert

Gesendet: 22 Okt 2007 21:16:59


Man kann nicht zwingend festlegen, dass der Darwinismus falsch ist. Aber man kann ihn auch nicht beweisen. Das Gleiche gilt für die Schöpfung. Man kann noch so viele Gute Gründe geben die gegen den Darwinismus sprechen, es wird immer genug Menschen geben die daran festhalten.
Allerdings gibt es sehr starke wissenschaftliche Gründe gegen den Darwinismus.

Zum beispiel widerspricht er dem bewiesenen und überall anerkannten Energieerhaltungssatz. Weil er im Endeffekt darauf hinausläuft, das irgendwann aus nichts etwas wurde. Das ist bei der Schöpfung nicht so. Weil Gott schon ewig existiert, entstand nichts aus nichts. Gott hat zwar alles aus "nichts" geschaffen, aber wenn Gott allmächtig ist, bedeutet das auch, das er einer unbegrenzten masse an Energie entspricht. Und dementsprechend wird das Gesamtmaß der Energie nicht kleiner oder größer wenn er etwas durch sein Wort erschafft.

Es gibt auch verschiedene Wissenschaftler (Pro Darwinisten), die Dinge herausfanden, die für Schöpfung sprachen, zum beispiel dass gar nicht genug Masse für einen Urknall und damit Evolution existiert. Solche Dinge werden aber nie erwähnt, als Fehler abgetan. Und da ich jetzt auch Namen und so nicht mehr auswendig weiß, kann das kaum als Beweis vorgebracht werden.

Der einzige richtige Beweis für die Schöpfung kann man nicht vermitteln, das kann nur Gott durch den heiligen Geist. Nur dadurch kann man es wissen, ohne Zweifel oder möglichkeit des Gegenteils.

Aber auch als Christ darf man vielleicht nicht komplett die Möglichkeit der Evolution ausschließen. In der Bibel steht, Gott hat die Welt geschaffen, und alle ihre Lebewesen. Aber in den ca. 10000 Jahren seit denen die Erde existiert, haben sich Tiere und Menschen ohne Frage Weiterentwickelt. Es begann vielleicht mit einer Modifikation, die dann nach einer weile auch vererbt wurde. Für solche dinge gibt es durchaus beweise. Aber ich halte diese form der Evolution nicht für Zufall, sondern nur für ein weiteres Zeichen von Gottes Genialität.

carryall
registriert

Gesendet: 28 Okt 2007 03:53:45


na ja, der darwinismus ist eigentlich schon bewiesen. man hat in der mikrobiologie zahlreiche experimente durchgeführt, die die theorie untermauern. ferner baut ein ganzer wissenschaftszweig darauf auf. die gentechnologie z.b. auch in der medizin, die virologie, etc., überall dort arbeitet man nach den erkenntnissen der evolutionstheorie. man erinnert sich, dass das besondere z.b. am aids-virus, seine mutationsfreudigkeit ist. das betrifft auch etwas abgeschwächter den grippe-virus. oder wenn man von der resistenzspanne von erregern redet, meint man die dauer, die eine erregerart benötigt um sich über generationen hinweg gegenüber gewissen abwehrsubstanzen wie penizilin zu immunisieren. so gesehen, macht es eigentlich keinen kompetenten eindruck die evolutionstheorie länger zu hinterfragen.

und in der geologie hat man erkannt, dass sich die kontinente bewegen. man kennt vulkane, man sieht, was da aus dem innern der erde heraustritt, man sieht die berge, die gesteinsarten. man bekommt ein ahnung von der zeit, wenn man sich nur mal einen stein anschaut und sich gedanken macht über seine entstehungsgeschichte. da langen keine 6000 oder wie hier vorgeschlagen 10000 jahre, odert? allein der blick ins all muss einem doch ein gefühl vermitteln können, von einer welt, die so viel gewaltiger ist, als menschen sie vor 2 oder 3 tausend jahren hätten erahnen können.

wir müssen akzeptieren, dass gott größer ist als wir dachten, und das sein werk älter ist als bisher angenommen. wer davor die augen verschließt beleidigt ihn. der muss uns schon für sehr eitel halten, wenn er mitbekommt, wie wir uns zieren und uns von allem abgrenzen. es ist nicht gerade bescheiden, anzunehmen, wir wären nicht wie alle tiere aus fleisch und blut. nein, wir sind sein abbild! das ist hybris, wie die alten griechen so schön zu sagen pflegten, zu leuten, die sich für begnadet hielten. ich glaub gott will, dass wir ihn suchen, nach ihm streben, ihn und seine schöpfung aktiv begehen und begreifen. was hätte er schon von jenen, die nur passiv irgendetwas annehmen, ohne es weiter zu hinterfragen und genügsam auf ihren tod warten. das ist doch kränkend. der muss sich doch fragen, was er falsch gemacht hat, wenn sich keiner von denen drum schert, mehr über ihn und seine welt erfahren zu wollen. Das sind keine theisten, das sind traditionalisten.

PhS
registriert

Gesendet: 21 Nov 2007 20:41:08


Hier antworten ja tatsächlich noch Leute...

"Man kann nicht zwingend festlegen, dass der Darwinismus falsch ist. Aber man kann ihn auch nicht beweisen."

Aber belegen.
1. durch Fossilien
2. Ist die Evolution nur eine logische Schlussfolgerung aus den folgenden Thesen:
2.1 Die Erde ist sehr alt.
2.2 Das Leben wurde immer komplexer
2.3 Es gibt positive Mutationen
2.4 Eine Art hat bei einer besseren Anpassung eine höhere Überlebenschance.

Bestätigungen für die Thesen? Kein Problem:

2.1 Ionendatierungen, Altersbestimmungen von Körpern, die vermutlich gleichzeitig mit der Erde entstanden (Asteroiden...).
2.2 Fossilien
2.3 z.B. Lactose-Verträglichkeit, Anpassung von Bakterien & Co (siehe z.B. http://64.233.183.104/search?q=cache:A1Y-bfSqLekJ:www.geocities.com/ca pecanaveral/launchpad/1008/contra-yahya-1.html+positive+mutation+fruch tfliege&hl=de&ct=clnk&cd=4&gl=de&client=firefox-a)
2.4 einfache Logik.

"Das Gleiche gilt für die Schöpfung."

Dass es für die Schöpfung gilt, ist eine Einsicht, die uns weiterbringt.

"Man kann noch so viele Gute Gründe geben die gegen den Darwinismus sprechen, es wird immer genug Menschen geben die daran festhalten.
Allerdings gibt es sehr starke wissenschaftliche Gründe gegen den Darwinismus. "

Siehe unten, Sie können gerne weitere schreiben, ich werde versuchen, darauf zu antworten, um Missverständnisse aus der Welt zu schaffen. Denn hierauf basierten bisher fast alle Kritikpunkte an der Evolution.

"Zum beispiel widerspricht er dem bewiesenen und überall anerkannten Energieerhaltungssatz. Weil er im Endeffekt darauf hinausläuft, das irgendwann aus nichts etwas wurde. Das ist bei der Schöpfung nicht so. Weil Gott schon ewig existiert, entstand nichts aus nichts. Gott hat zwar alles aus "nichts" geschaffen, aber wenn Gott allmächtig ist, bedeutet das auch, das er einer unbegrenzten masse an Energie entspricht. Und dementsprechend wird das Gesamtmaß der Energie nicht kleiner oder größer wenn er etwas durch sein Wort erschafft. "

Jeder Wissenschaftler wird Ihnen sagen können, dass die bekannten Naturgesetze mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit nur im Hier und Jetzt gelten, d.h. in unseren Dimensionen. "Vor" dem Urknall (eigentlich gibt es kein wirkliches "davor") muss der Energieerhaltungssatz nicht gegolten haben. Über die Ereignisse außerhalb unserer Dimensionen kann die Wissenschaft nichts sagen. Wenn Sie wollen, können Sie Gott dort als Lückenfüller einsetzen, ob es Ihrem Wunschdenken entspricht - wer weiß. Dass Gott in besonderem Maße den bekannten Naturgesetzen widerspricht, müssen wir - denke ich mal - nicht erklären.

"Es gibt auch verschiedene Wissenschaftler (Pro Darwinisten), die Dinge herausfanden, die für Schöpfung sprachen, zum beispiel dass gar nicht genug Masse für einen Urknall und damit Evolution existiert. Solche Dinge werden aber nie erwähnt, als Fehler abgetan. Und da ich jetzt auch Namen und so nicht mehr auswendig weiß, kann das kaum als Beweis vorgebracht werden."

Wie soll ich das verstehen? Man kann nicht berechnen, wie viel Masse "vor" dem Urknall existierte, worauf stützen sich diese Leute also?

"Der einzige richtige Beweis für die Schöpfung kann man nicht vermitteln, das kann nur Gott durch den heiligen Geist. Nur dadurch kann man es wissen, ohne Zweifel oder möglichkeit des Gegenteils. "

Also nur, indem man etwas hinterherläuft, dass entweder Leute vor über zweitausend Jahren geschrieben haben, oder Erscheinungen, die Wissenschaftler heutzutage dutzendfach in Laboratorien erzeugen (http://www.welt.de/wissenschaft/article764057/Eine_Verabredung_mit_Go tt.html). Ansonsten gibt es also keine Möglichkeiten, an die Schöpfung die kommen?

"Aber auch als Christ darf man vielleicht nicht komplett die Möglichkeit der Evolution ausschließen. In der Bibel steht, Gott hat die Welt geschaffen, und alle ihre Lebewesen. Aber in den ca. 10000 Jahren seit denen die Erde existiert, haben sich Tiere und Menschen ohne Frage Weiterentwickelt. Es begann vielleicht mit einer Modifikation, die dann nach einer weile auch vererbt wurde. Für solche dinge gibt es durchaus beweise. Aber ich halte diese form der Evolution nicht für Zufall, sondern nur für ein weiteres Zeichen von Gottes Genialität."

Sprechen die Bibelgelehrten nicht von 6000 Jahren? Und was ist mit den Fossilien, die älter als 10^5 Jahre alt sind?

Entschuldigen Sie, wenn ich die Punkte, auf die carryall schon einging, nochmals erwähne, ich empfand Sie als noch nicht ausreichend geklärt...

Eine kleine Frage an Carryall: Wenn ich Sie recht verstanden habe, sind Sie der Meinung, die Wissenschaft würde die Welt schon genau erklären - allerdings eine von Gott geschaffene. Woher nehmen Sie diese Gewissheit, dass sie wirklich von Gott (und von welchem Gott überhaupt?) geschaffen wurde?

schurli3
registriert

Gesendet: 24 Jan 2009 09:28:59


Ich denke mir das Darwin ein guter Naturwissenschafter war, der viele interessante und hinterlegte Theorien behauptet hat. Ich verstehe nicht warum die Menschen glauben das seine Theorie und unser Glaube nicht zusammenpassen. Gott hat uns alle erschaffen ob Mensch, Mikrobe oder Dinosaurier. Ich habe noch nie ein hässliches Lebewesen gesehen! Es ist klar das Gott nicht alles auf einmal erschaffen hat, denn wo würden die Menschen Nahrung hernehmen wenn es noch Dinosaurier gebe. Natürlich steht es in der Bibel das Gott alles in sieben Tagen erschaffen hat. Ich glaube das die Schöpfung wie sie in der Bibel steht eher als ein Gleichnis zu sehen ist das erklären soll woher das Leid von dieser Welt kommt, denn was hätten sich die altertümlichen Menschen gedacht wenn in der Bibel irgendetwas von Evolution gestanden wäre, sie hätten es nicht verstanden. Ich verstehe nicht warum viele Menschen glauben sie seien die Krönung der Schöpfung, sie zerstören sich selbst und ihre Umwelt. Ich wünsche mir das sie mehr auf die wirklichen Probleme der Welt zurückkommen und nicht über irgendeine Theorie diskutieren die sowieso widerlegt und auch gut zur Bibel passt.

Hope42
registriert

Gesendet: 27 Mai 2010 13:02:50


Ein Thread der über Jahre hinweg geht :) sehr nett.

Also ich kann allen die meinen Darwins Theorie sei nicht mit Gott vereinbar sagen... es ist vereinbar.
Nicht mit der Bibel an der Stelle an der erzählt wird das Gott Adam und Eva geschaffen hat. Nur.. wir WISSEN mitlerweile das dies unmöglich währe, wenn Tatsächlich nur 2 Menschen existiert hätten.. und die hatten nur Söhne.. Muss ich weiter schreiben oder sieht jeder was da nicht stimmt.

Es gibt verschiedene auslegungen.. Adam und Eva als Metapher für die Menschheit die Gott schuf. Also nicht zwingend nur zwei Menschen, das ist die unwarscheinlichste und geradezu unmöglichste auslegung.

Die Bibel wörtlich nehmen bedeutet nicht das man gläubig ist. Das bedeutet nur das man sich nie Gedanken gemacht hat und Gott.. wenn es ihn gibt hat uns sicher nicht unser hirn gegeben damit wir stumpf nachreden was andere Menschen von sich gegeben haben, denn die Bibel ist nicht von Jesus oder Gott erschaffen worden sondern von ganz normalen Menschen. Ob man sie nun Propheten oder Apostel oder Jünger nennt.. es waren einfach nur Menschen und Menschen können sich irren, vergessen und neigen dazu ihre eigene Meinung in Fakten einzubinden.

Das EINZIGE.. was ich mir vorstellen kann, sollte Gott alles geschaffen haben ist, das er auch die Evolution geschaffen hat.

Das mal von einem der nicht wirklich an einen GOTT in dem Sinne glaubt wie er in Bibel oder Koran dargestellt wird. :)

Nelone
registriert

Gesendet: 24 Aug 2010 20:01:33


So ähnlich sehe ich das auch. Ich glaube es ist unmöglich religiöse Schriften ernsthaft wörtlich zu verstehen, ich denke man würde an Widersprüchen scheitern, genauso scheitert man intellektuell, wenn man wissenschaftliche Erkenntnisse leugnet. Doch ich kann mir keine wissenschaftliche Erkenntnis vorstellen, die bestimmte Gottesvorstellungen widerlegen könnte.

genesis
registriert

Gesendet: 8 Dez 2011 12:26:53


Das Interessante ist, dass alle - Befürworter und Skeptiker - immer nach einem Beleg oder einer Rechtfertigung für ihre Position suchen. Es heißt immer "es gibt Gott, weil..." und "es gibt keinen Gott, weil..." Der Empirismus dem diese Haltungen zugrunde liegt, spielte auch in der Bibel schon eine Rolle, denn die Erkenntnis der Sünde - ich spreche von der Schöpfungstheorie - kam nach dem eigenen Erfahren der Sünde - ein Glaube an die Versuchung wurde mit dem Beweis dieser untermauert - und hat gleichzeitig zur Entstehung allen Lebens geführt. Wenn Adam nur geglaubt hätte - folgt man der Logik - dann gäbe es kein Sein. Jedoch verlor er dadurch seine Unschuld...was ich mit diesem Vortrag sagen will...der Empirismus trägt zur Wahrheit über Gott bei, aber repräsentiert nicht nur das Gute! Das Unbekannte ist ebenso wichtig wie das Vertraute, das Sichtbare. Ohne Vertrauen in das Unsichtbare entsteht nichts Neues.

 

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